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Alles Wichtige zum Social Media Audit

Warum ist ein Social Media Audit sinnvoll?

Social Media ist heutzutage aus keiner Marketingstrategie mehr wegzudenken und das zu Recht. Denn nirgendwo sonst bekommst Du die Möglichkeit, Deine Zielgruppe so unmittelbar zu erreichen – Wenn Du die sozialen Medien richtig nutzt. Ein Social Media Audit hilft Dir dabei. 

Damit erhältst Du einen besseren Überblick darüber, wie Deine einzelnen Social Media Konten ihren Beitrag zum Marketingerfolg Deines Unternehmens leisten können. Das Audit bildet dabei den aktuellen Status Quo Deiner Aktivitäten und auch des Engagements in den sozialen Medien ab. So erfährst Du

  • Welche Plattform die effizienteste ist, um Deine Zielgruppe zu erreichen

  • Welche Inhalte gut bei der Zielgruppe ankommen

  • Wie es um die Metriken und Konversionsraten Deines Social-Media-Contents steht

  • Wie Du Deine Gesamtleistung in den sozialen Medien verbessern kannst

  • Wo Du Änderungen vornehmen musst, um mehr Leads zu gewinnen und das Engagement zu steigern

In sieben Schritten zum Erfolg 

Damit Du bei Deinem Social Media Audit nicht den Überblick verlierst, ist es am besten, die anfallenden Aufgaben in einzelne Schritte einzuteilen. Das haben wir hier für Dich schonmal gemacht. Wenn Du Dich an diesen Phasen entlang hangelst, steht einem erfolgreichen Audit nichts mehr im Weg!

HALT! Bevor Du anfängst: Bevor Du damit beginnst, Daten zu sammeln und Listen zu erstellen, definiere zuerst Deine Ziele. Was konkret willst Du mit Deinem Audit erreichen? Willst Du die Anzahl der Leads steigern, die Du über Deine Social Media Profile konvertierst? Willst Du Deine Followerzahlen erhöhen? Willst Du Deine Sichtbarkeit steigern? Willst Du die Art Deines Contents verändern?

Halte Deine Ziele so konkret wie möglich (am besten mithilfe der SMART Methode) fest. Sie sind der Wegweiser, der Dich durch den Audit Prozess führt und an dem Du Dich immer wieder orientieren kannst. 

 

1. Ermittle alle Deine Social Media Accounts 

Beginne damit, einen Blick auf den Status Quo zu werfen. Erfasse dazu sämtliche Profile Deines Unternehmens auf allen sozialen Medien. Damit sind nicht nur die aktiv genutzten, sondern auch verlassene, nicht mehr gepflegte oder Testprofile gemeint. 

Untersuche also, wo überall Deine Marke in den sozialen Netzwerken auftaucht, und ob sie auch überall dort auftauchen soll. Gibt es zum Beispiel Plattformen, auf denen Du eigentlich nicht mehr präsent sein willst? Oder gibt es am Ende Profile, die Deine eigene Marke unerlaubt für eigene Zwecke nutzen? Gegen solche Hindernisse solltest Du vorgehen. 

Halte alle Profile in einer Übersicht fest, in der Du auch die wichtigsten Daten, die Du im nächsten Schritt sammelst, notierst. Dann kannst Du die Buyers Journey Deiner (potenziellen) Kunden verwenden und einschätzen, an welcher Stelle im Kaufprozess welcher Kanal für die Persona relevant ist. Verschiedene Social Media Plattformen können Deiner Zielgruppe verschiedene Botschaften vermitteln und nicht nur für Sales, sondern zum Beispiel auch für Educational oder Awareness Content genutzt werden. Je nachdem unterscheiden sich dann auch die veröffentlichten Inhalte und Formate. 

 

2. Sammle Daten und Fakten und werte sie aus 

Wenn Du weißt, auf wie vielen und welchen Social Media Profilen Dein Unternehmen vertreten ist, wird es Zeit, Dir einen Überblick über die wichtigsten Daten und Fakten zu verschaffen. 

Stelle dafür zunächst sicher, dass überhaupt ein Tracking oder eine Analyse stattfindet. Zum Beispiel sollten bei Content Links auf die Website UTM-Tracking Codes verwendet werden. 

Grundsätzlich gehören zu den wichtigsten Daten und Fakten folgende Punkte:

  • Wer ist der Inhaber des Profils/Der Verantwortliche dafür?

  • Welche Titel- und Profilbilder werden verwendet?

  • Welche Informationen und Links sind im Bio-Bereich der Profile zu finden?

  • Wie viele Follower hat das Profil?

  • Was ist das Datum des letzten Posts? Wie regelmäßig werden Posts veröffentlicht?

  • Welche Hashtags werden für die Inhalte auf dem Profil verwendet?

Wenn Du diese Punkte gesammelt hast, ist es an der Zeit, etwas tiefer in die Analyse einzusteigen. Die meisten Social-Media-Plattformen stellen ein eigenes Analytics Feature kostenlos zur Verfügung, allerdings ist es empfehlenswert, zusätzlich externe Tools für Deine Analyse zu verwenden, weil Daten auf den Plattformen selbst schon nach kurzer Zeit gelöscht werden. Externe Tools helfen Dir so effizienter beim Sammeln der wichtigsten Informationen: 

  • Halte die Engagement Metrics fest, die anzeigen, wie Deine Inhalte von den Nutzer*innen der Social Media Plattformen aufgenommen werden

  • Nutze das Analytics Feature, um mehr über die Demografie Deiner Follower zu erfahren 

  • Lass Dir Deine Top Posts sowohl allgemeine Klick und Likezahlen anzeigen

  • Informiere Dich über Impressions und Reichweite des Contents

Wenn wir schon bei Analytics sind: Um die Gesamtleistung Deiner Profile zu überprüfen, solltest Du auch über das Analysetool Deiner Website überprüfen, wie viel Traffic und Konversionen den Weg über Deine Social Media Profile nehmen. 

All diese Zahlen, Daten und Fakten zeigen Dir die Stärken und Schwächen Deiner Profile und geben genaue Auskunft darüber, welche Plattform was zum Marketingerfolg Deines Unternehmens beitragen kann. Dafür solltest Du die Performance der einzelnen Profile auch untereinander vergleichen. Wähle dafür einen einheitlichen Zeitrahmen und betrachte die einzelnen Aktivitäten.

  • Welche Plattform generiert den meisten Website Traffic?

  • Auf welchem Profil gibt es die höchsten Engagement Level?
  • Welche Alters-/Berufsgruppe wird durch Deine Inhalte am meisten angesprochen?
  • Wie steht es um bekannte Wettbewerber? Performt ähnlicher Content bei ihnen besser oder schlechter? 

3. Ermittle die High Performer und erkenne Muster

Nach der Analyse kommt die Interpretation. Bei einem Social Media Audit heißt das: Hast Du alle relevanten Zahlen, Daten und Fakten gesammelt, solltest Du versuchen, zu ermitteln, was Deine Zielgruppe auf welchen Deiner Social Media Profilen sehen will. 

Ermittle dazu zunächst die Top fünf Posts für jeden Account, also die Posts mit den meisten Likes, Kommentaren und/oder anderen Interaktionen. Hast Du das getan, kommt der schwierige Teil: Du musst versuchen Muster zu erkennen.

Stelle Dir dazu zum Beispiel folgende Fragen:

  • Welches Format haben die erfolgreichsten Posts? Handelt es sich um Reels, Fotos, Videos, Stories?

  • Welche Art von Content bieten sie an? Sind eher authentische/persönliche oder professionelle/innovative Einblicke gefragt?

  • Unterscheiden sich die erfolgreichsten Post in ihrer Machart je nach Plattform? Also sind auf verschiedenen Social Media Plattformen unterschiedliche Formate besonders beliebt?

  • Welche Ähnlichkeiten gibt es zwischen den erfolgreichsten Posts der verschiedenen Kanäle?

  • Zu welcher Zeit wurden die Posts veröffentlicht – gibt es da Muster zu erkennen?

  • Wie präsentieren die erfolgreichsten Posts Deine Marke? Gibt es etwas, das Deine Zielgruppe dabei anscheinend unbedingt sehen will?

Je genauer das Muster ist, das Du bei Deinen Top-Posts erkennen kannst, desto mehr hilft es Dir dabei, Deine zukünftigen Inhalte danach auszurichten und Deinen Social Media Auftritt erfolgreicher zu gestalten.  Ziehe hier auch wieder Deine Persona und ihre Buyers Journey heran und prüfe, ob die gewonnenen Erkenntnisse mit den bisherigen Annahmen über den Nutzen Deiner Social Media Plattformen übereinstimmen. Mit einem Blick auf die Buyers Journey kannst Du Dir dabei auch oft erklären, warum bestimmte Posts besser performen als andere. 


4. Überprüfe Marken- und Informationskonsistenz 

Es reicht aber nicht nur, dass Dein Content auf Social Media erfolgreich ist und oft geklickt oder geteilt wird, er sollte vor allem Deine Marke repräsentieren und Deiner Zielgruppe Zugang zu den Informationen bieten, die sie brauchen. 

Deshalb sollte es ein wichtiger Schritt Deines Audits sein, zu überprüfen, ob alle Deine Accounts markenkonform sind. Das heißt, dass Deine Profile, egal auf welcher Plattform, Deine aktuelle Markenvision repräsentieren sollten. 

Um das sicherzustellen, musst Du vier zentrale Bereiche überprüfen:

  • Profil- und Titelbilder: Entsprechen sie dem aktuellen Markendesign und sind sie trotzdem auf die jeweiligen Social-Media-Plattformen und ihre Vorgaben abgestimmt?

  • Profil und Beschreibung: Sind alle Felder vollständig, richtig und mit aktuellen Informationen ausgefüllt? Ist die Beschreibung im aktuellen Markenton verfasst? Sprichst Du Deine Zielgruppe so an, wie Du sie ansprechen willst?

  • Profilname(n) und Links:  Ist es leicht, Dein Unternehmen in den sozialen Medien zu finden? Verwendest Du für alle Deine Social-Media-Kanäle denselben Namen? Wie bewusst setzt Du unterschiedliche Namen ein? Sind auf den jeweiligen Profilen einheitliche Links zu Deiner Website vorhanden? Führen alle Links da hin, wo sie hinführen sollen (Website, Landingpage?)

Auch wenn Du auf den unterschiedlichen Plattformen vielleicht unterschiedliche Zielgruppen ansprechen willst und sich deshalb Stimme und Design leicht unterscheiden können, solltest Du darauf achten, dass Du trotzdem ein konsistentes Bild Deiner Marke vermittelst. Das wirkt professioneller und kommt damit auch besser an. 

 

5. Definiere Ziele für jede Plattform

Obwohl Du Deine Ziele schon am Anfang definiert hast, sollte es ein fester Teil Deines Audits sein, auch für jede einzelne Plattform noch einmal konkret zu definieren, wie die Profile Dein Unternehmen voranbringen. 

Was soll also jeder Social-Media-Kanal zu den übergreifenden Marketingzielen beitragen?  Lege auch diese Ziele am besten mit der SMART-Methode fest, um einen noch genaueren Überblick darüber zu bekommen, was bereits gut klappt, und wo es vielleicht noch Verbesserungsbedarf gibt. Hier bietet sich auch ein Testen mit Hypothesen an. Dadurch kannst Du Deine Social Media Präsenz noch besser optimieren und mehr Erkenntnisse über Deine Zielgruppe erhalten. 

Wir haben hier noch einmal ein paar Ziele gesammelt, die Du mit Deinen Social Media Accounts verfolgen könntest:

  • Mehr Leads generieren

  • Bestimmte Bereiche der Zielgruppe erreichen

  • Mehr Reichweite generieren

  • Mehr Umsatz

  • Den Website-Traffic erhöhen

  • Die Mitarbeitergewinnung erleichtern

  • Der Zielgruppe ein möglichst authentisches Bild des Unternehmens präsentieren

Um wirklich Erfolg mit Deinen Social Media Kanälen zu haben, reicht es nicht, wenn Du einfach nur Inhalte veröffentlichst. Nutze also das Audit, um die zukünftige Richtung Deiner Social Media Strategie festzulegen und zu überprüfen, ob Deine bisherigen Posts mit den festgelegten Zielen übereinstimmen. 

 

6. Schätze die Rentabilität Deine Investitionen ein

Eine Markenpräsenz auf Social Media kostet Geld und Zeit. Deshalb solltest Du bei Deinem Audit einschätzen, ob sich Deine Investitionen in Deine Kampagnen, Anzeigen und andere Marketingstrategien in den sozialen Medien lohnen. 

Das stellt viele Unternehmen vor Probleme, weil es gerade in den sozialen Medien schwierig ist, Zielen einen finanziellen Gegenwert zu geben. Es ist aber möglich. Wenn das Ziel zum Beispiel Lead- oder Kundengewinnung ist, kannst Du zum Beispiel den Customer Lifetime Value heranziehen. Auch anderen Kennzahlen lässt sich ein Geldwert zuteilen. So kannst Du Dir zum Beispiel bei organischem Followerwachstum oder Interaktionen überlegen, was es gekostet hätte, ein ähnliches Ergebnis durch das Schalten von Anzeigen zu erzielen. Mithilfe des Werts von Produktkäufen und der Information, wie viele der Personen, die auf einen Link klicken oder ein Video anschauen, einen Kauf tätigen, kannst Du auch den durchschnittlichen Wert von Likes und Views berechnen. Neben dem Einsatz der finanziellen Mittel solltest Du auch einschätzen, ob sich der zeitliche Aufwand der Pflege Deiner Social Media Konten lohnt und ob es hier Verbesserungspotenzial gibt. 

 

7. Stelle einen Plan für die Zukunft auf

Auch wenn ein Audit vor allem dazu dienen soll, den Status Quo Deiner Präsenz in den sozialen Medien festzuhalten, bringt er Dir letztlich nichts, wenn Du nicht für die Zukunft planst. Nutze also die Informationen, die Du gesammelt hast und führe Dir noch einmal die Ziele vor Augen, die Du definiert hast. Basierend darauf kannst Du jetzt einen Plan erstellen, wie sich Deine Social Media Accounts in Zukunft verändern sollen und was Du vielleicht beibehalten willst. 

Auch hier gilt: halte die einzelnen Schritte Deines Plans so konkret wie möglich fest und ganz wichtig: nimm Dir nicht zu viel auf einmal vor, das kann schnell für Frustration sorgen. 

 

Social Media lebt von Veränderung 

Hast Du einen Plan aufgestellt, was Du in Zukunft verbessern willst, ist es Zeit, an die Arbeit zu gehen. Dabei ist eine Sache besonders wichtig: Dass Du während Deiner Arbeit den Audit Prozess für Social Media immer wieder wiederholst. In den sozialen Netzwerken wechseln beliebte Plattformen, Content Formate und Ansprüche der Zielgruppe so schnell wie nirgendwo sonst. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Du mit Deinen Profilen up-to-date bleibst.

 

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